Das Biedermann Mausoleum wurde als Teil des Schlossensembles von Schloss und Park Thürmsdorf am südöstlichen Rand der Thürmsdorfer Rittergutsflur auf einer steilen Felsklippe errichtet die ca. 200m tief zur Eibe abfällt. Am gleichen Standort befindet sich die bekannte Alexander Thiele Aussicht. Hier schuf der berühmte Romantiker ein Gemälde mit Blick über den Elbbogen zur weltbekannten Festung Königstein.

Der prämierte Kunst-und Naturwanderweg- der Malerweg- führt direkt am Mausoleum vorbei. Das Mausoleum wurde durch den Baron Freiherr von Biedermann als Familiengrabstätte 1920/21 errichtet. Das Mausoleum folgt exakt der Stilistik und den Entwürfen des bekannten Parkgestalters Max Bertram, welcher auch den Schlosspark Thürmsdorf in den Jahren 1910 bis 1912 als sein Spätwerk erschuf.

Das Gebäude ist wie ein Pantheon mit kreisrundem Durchmesser von ca. 8 Metern und einer Höhe von ca. 12 Metern überwiegend aus Sandstein errichtet.

Nach mehrfachen Einbrüchen in das Mausoleum und Plünderung der Gruft, wurde die Familie Biedermann in den 70er Jahren auf den Friedhof Königstein umgebettet, das Grab vor noch bis in die 90er Jahre vorhanden. Seitdem verviel das Mausoleum auf Grund diverser Witterungseinflüsse zusehends. Die Arbeiten zur Restaurierung und geschichtshistorischer Sanierung erfolgte auf Initiative von Sven Erik Hitzer.